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Alt 01.03.2019, 13:54
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Standard Wackelei Vorderachse / Lager Aggregateträger/Hilfsrahmen defekt/ wechseln

Hello.



Ich habe seit über einem Jahr Wackelei an der Vorderachse und beim letzten beäugen das defekte Lager Aggregateträger eindeckt
wird stetig schlimmer wird, äussert sich mit:

-ich merke im Fussraum/ tlw. Lenkrad, dass irgendwas "arbeitet, gefühlt vorn links Nähe Querlenker/ Aggregateträger", sogar wenn Motor aus / ausgekuppelt / kein Gang, ähnlich unwuchtiger Räder
-"kratzen/schaben" beim Gaswegnehmen in kleinen Gängen
-poltern bei unebener Strasse / Bahnübergängen / Kopfsteinpflaster -> fühlen sich "schlecht gedämpft an"
-Unpräzise Lenkung in manchen Situationen, besonders beim beschleunigen mit lenken im 2. oder 3. Gang
-manchmal wackeln beim heftigeren Bremsen
-Spuruntreue bei Spurrinnen
-extreme Unruhe >150km/h, die ganze Karre vibriert (sonst konnte ich da entspannt mit 170 über die Bahn gleiten)
-Unruhe auf unebener / geflickter Strasse
-manchmal ein "Klonk" beim Einlenken im Stand/einparken beim Lenken Nähe Querlenker links / Aggregateträger
-"Rucken/Kippen" beim Lastwechsel (Gaspedal treten / loslassen")
-bei langsamer Fahrt auf Knochenplaster irgendwie "weich und wackelig" an der Vorderachse


Dinge die in der Zwischenzeit schon (Quer-)getauscht wurden:
Pendelstütze Getriebe hinten neu
Getriebeseitiges Motorlager neu
Stossdämpfer inkl. Domlager vorn (leichte besserung, weniger "Nachschwingen" bei welliger Fahrbahn)
Reifen neu
Bremsen neu

(Sicht-)kontrolle:


hintere/ grosse Lager Querlenker nicht mehr ganz so toll (porös), aber noch ok (Querlenker am Traggelenk gelöst und mit Hand am Querlenker gewackelt, kein Spiel)
kein Spiel am Rad (oben/unten - rechts/links)
Manschetten Antriebswellen ok

Lager Stabi defekt
Lager Aggregateträger linke Seite defekt, das ist total fertig, der ist ja vorn starr verschraubt und hinten mit 2 Buchsen, kann das die Ursache sein?

Zum Wechsel der Buchsen, habe ich mir so vorgestellt, klappt das so in etwa, oder gibts (z.b. im erWin) einen Reparturleitfaden?
Karre auf die Grube und beidseitig hoch
Aggregateträger mittig abstützen
Vordere 2 Schrauben (starr) nur lösen
hintere 2 Schrauben (in Buchsen) raus
Die Stütze inkl Träger absenken, Lager raus fummeln und neue einpressen
alles wieder verschrauben
-> d.h. der Träger kommt nicht ganz raus

-Auspuff ist auch verschraubt am Träger, muss das ab?
-sind die Querlenker dann irgendwie unter Spannung, sind ja mit dem Träger verbunden (abstützen?)
-Lenkgetriebe was zu beachten?



edit themen gefunden, bleibt nur die frage, ob die wackelei daher rühren kann:
http://www.golf4.de/werkstatt/194794...gertausch.html
https://www.motor-talk.de/forum/akti...hmentId=752159

geht ja nicht ganz so einfach, wie ich mir das gedacht hab, dann mach ich die querlenkerbuchsen gleich mit,wa



Geändert von ron3son (12.03.2019 um 16:53 Uhr)
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ratbaron (07.03.2019)
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Tausch zuerst mal die Querlenkerlager!
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Alt 07.03.2019, 11:03      Direktlink zum Beitrag - 3 Zum Anfang der Seite springen
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die kommen gleich mit, wenn der aggregateträger eh ganz raus muss
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Alt 07.03.2019, 11:24      Direktlink zum Beitrag - 4 Zum Anfang der Seite springen
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Was ich damit sagen wollte: Die Lager im AGT sind mit großer Wahrscheinlichkeit
(zwar fertig, aber) nicht Dein Problem.
Wenn Du Kosten sparen willst, tausch (vorerst) nur die Querlenkerlager.
didgeridoo ist offline  

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Alt 07.03.2019, 13:33      Direktlink zum Beitrag - 5 Zum Anfang der Seite springen
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hab beides schon da
für den AGT von lemförder haben zusamm 11€ gekostet, da kann man nicht meckern
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Alt 12.03.2019, 14:58      Direktlink zum Beitrag - 6 Zum Anfang der Seite springen
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so, vordere und hintere QL-Buchsen sind gewechselt:
leider die vom AGT nicht, da keine Zeit/ Lust mehr, das war dämlich, hätte vllt. ne stunde länger gedauert, jetzt ärger ich mich, zumal die QL für die AGT wieder raus müssten

+

-tiefe gullis und schlaglöcher: wesentlich besser, als wenn ne stossdämpfer drin wären
-bahnübergang auch
-lenkung wesentlich direkter
-wackeln beim bremsen scheint weg zu sein

+/-
-hohe geschwindigkeiten besser, aaaaber: fühlt sich an "als wenn nur die hälfte repariert ist"

-
geblieben ist:
"kratzen/schaben" beim Gaswegnehmen in kleinen Gängen
-"Rucken/Kippen" beim Lastwechsel (Gaspedal treten / loslassen")
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stabi-buchsen sind auch hinüber, aber die "kloppern" ja eigentlich nur

Geändert von ron3son (12.03.2019 um 15:43 Uhr)
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Alt 12.03.2019, 15:34      Direktlink zum Beitrag - 7 Zum Anfang der Seite springen
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Die geschilderten, verbleibenden Probleme haben allesamt NICHTS mit den Lagern im Achskörper zu tun. Garantiert.

Zitat:
Zitat von ron3son Beitrag anzeigen
"kratzen/schaben" beim Gaswegnehmen in kleinen Gängen
Zitat:
Zitat von ron3son Beitrag anzeigen
stabi-buchsen sind auch hinüber, aber die "kloppern" ja eigentlich nur
Der Stabi dreht sich in den alten ausgelutschten Stabilagern -> es knarzt.
Also tausch die Stabi Lager um dieses Problem zu beseitigen.

Zitat:
Zitat von ron3son Beitrag anzeigen
-"Rucken/Kippen" beim Lastwechsel (Gaspedal treten / loslassen")
Motorlager und Pendelstütze (Verbindung Getriebe->Achse) schon erneuert?
Wenn nicht, mach das.

Zitat:
Zitat von ron3son Beitrag anzeigen
-ich merke im Fussraum/ tlw. Lenkrad, dass irgendwas "arbeitet, gefühlt vorn links Nähe Querlenker/ Aggregateträger", sogar wenn Motor aus / ausgekuppelt / kein Gang, ähnlich unwuchtiger Räder
Antriebswellen und Bremsscheiben können auch unwuchtig sein.
Die entsprechenden Vibrationen / Geräusche treten dann abhängig von der Fahrgeschwindigkeit auf.
didgeridoo ist offline  

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Schlupf (15.03.2019)
Alt 12.03.2019, 15:42      Direktlink zum Beitrag - 8 Zum Anfang der Seite springen
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vergessen: das "klong" hat mich auch wieder beim rückwarts raus / lenken begrüsst

pendelstütze ist schon gegen ne neue getauscht (war die 1. massnahme), ebenso das i.d.r. schneller verschleissende linke motorlager (getriebeseitig)

bremsscheiben sind auch nicht alt und gute (ATE)

antriebswelle links hatte ich auch schon in verdacht,mmmmh, vielleicht ist sogar ein hinterachslager.... ich werd das wohl nie los zumal kein mensch das merkt, was ich meine, wenn ich jemand fahren lasse, da es bei bestimmter fahrbahnbeschaffenheit richtig spürbar wird :/ und die karre "hoppelt"

Geändert von ron3son (12.03.2019 um 16:03 Uhr)
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Alt 12.03.2019, 16:32      Direktlink zum Beitrag - 9 Zum Anfang der Seite springen
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Haha, die Kisten musst du eben schon genau anschauen
Bei meinem ist es mittlerweile schon so schlimm, dass das Auto beim Lastwechsel etwas von selber am Lenkrad lenkt.

Bei so einem alten Auto sollte man eben als erstes Mal das komplette Fahrwerk und alle Gummis machen.

Ist doch auch nicht so wild am Golf4 wie ich finde, also ich werde dann gerne noch mal einen Fotothread starten wenn ich fertig bin
ratbaron ist offline  

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Schlupf (15.03.2019)
Alt 12.03.2019, 16:44      Direktlink zum Beitrag - 10 Zum Anfang der Seite springen
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das hatte ich bei meinem 1. 2er:
gas geben: nach links, bremsen: nach rechts gezogen
war nur ne fehlende schraube




siehst ja oben, was schon (quer-) getauscht wurde,

du ich bin dem ja nicht böse, meisten teile kosten n appel und n ei, fehlt nur noch eine 6 für die 666.666 , ich lieb die alte karre ja, bei 1000 km/woche ist das das beste was ich kaufen konnte

und wie lang manch teil an dem gehalten hat ist schon beachtlich

Geändert von ron3son (12.03.2019 um 16:49 Uhr)
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so,nach ner woche rumgurken mit neuen QL-lagern werd ich wohl hinten angreifen müssen, ich bin mir zu 95% sicher, dass die wackelei von einer buchse/ lager kommt,
denn desto welliger die fahrbahn, umso beschissener fährt sich der hobel, ich schau mir mal die lager der hinterachse an, da vorn ja nun eigentlich alles schick sein sollte


OMG, ich glaub ich hab die ganze zeit falsch geortet (vorne) vllt. kommt das echt von der hinterachse grml, naja dafür ist vorn jetzt fast alles durchgestauscht
mache jetzt hier weiter:
http://www.golf4.de/jetzt-nehme-ich-...echseln-9.html

Geändert von ron3son (19.03.2019 um 11:39 Uhr)
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ratbaron (19.03.2019)
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Ich empfehle Dir, mindestens härtere Gummimetall-Lager für die Hinterachse, für einen Variant zu kaufen!
Ich schicke Dir meine Anleitung für:
Gummimetall-Lager am Hinterachskörper wechseln, ohne diesen auszubauen:

Ich habe schon 2x an einem GOLF 4 Limousine die Gummi-/Metall-Lager der Hinterachse gewechselt, ohne den Hinterachs-Körper auszubauen.
A) Beim ersten mal auf einer Hebebühne (mit untergeschobener 2m langer Holzbohle + Schraubzwingen das abgeschraubte Lagerkäfig-Rohr am vorderen Ende des Längslenkers heruntergespannt und mit dazwischengezwickten Holzstücken fixiert)

B) und jetzt vor kurzem folgendermaßen:
1.) Golf 4 auf einer Seite vorne und hinten auf Dreibein-Unterstellböcke gestellt (48cm hoch), aufgesetzt auf dem nach unten stehenden Blechfalz der serienmäßigen Wagenheber-Anlenkpunkte (Ich habe einen Rangier-Wagenheber, der etwas über 50cm hoch anheben kann). Die Räder der anderen Seite am Boden stehend belassen !!!
2.) hochgehobenes Hinterrad abnehmen und am besten auch den Kunststoff-Innenkotflügel-Schutz oder diesen nur vorne abschrauben und mit einem im untersen Schraubenloch eingesteckten Schaubenzieher vom Blech wegspannen, damit man zum äußeren Schraubenkopf der langen zentralen Schraube vom Gummi-/Metall-Lager gut Zugriff hat.
3.) Die drei Befestigungspunkte des Handbremsseiles lösen (2x Rundeisendraht-Halterungen und ein Blech-Käfig).
4.) An der Bremsleitung am kurzen Bremsschlauch in Nähe des Gummimetall-Lagers an der rechten Seite: das obere Halteblech abschrauben/lösen und an der linken Seite: das U-förmige Halteblech herausziehen wo die fixe Bremsleitung nach oben und hinter dem Sprit-Tank nach vorne führt, damit auf beiden Seiten dieser Punkt mit der fixen Bremsleitung etwa 10cm herunter kommen kann, wenn der Längslenker mit dem Lager-Rohr - in dem das Gummi-/Metall-Lager sitzt - herunter schwenkt.
5.) An der hochgehobenen Seite von der langen Schraube, die das Gummi-/Metall-Lager führt, die selbstsichernde Mutter abschrauben und dann die lange Schraube nach außen herausschrauben/herausziehen. Dabei den Längslenker mit dem Wagenheber unterstützen - knapp neben dem Lager-Rohr in dem das Gummimetalllager sitzt, denn wenn man mühsam die lange Schraube das letzte Stück herausdreht, schnalzt der Lagerrohr-Käfig mit dem Gummimetall-Lager etwa 15cm herunter und der kurze Bremsschlauch könnte beschädigt werden !!! Wenn Dein Rangierwagenheber sich NICHT feinjustiert absenken lässt, oder auch zur zusätzlichen Sicherheit damit der kurze flexieble Bremsschlauch nicht beschädigt wird, benutze einen dritten Unterstellbock unter dem Hinterachs-Tragrahmen und lass bei diesem immer nur eine geringe Höhe frei zum Absenken mit zusätzlichem Unterlegen von Holzstücken.
6.) Längslenker mit dem Lagerrohr-Käfig LANGSAM mit dem Wagenheber absenken, greife dabei mit einer Hand immer zur Bremsleitung um sicherzustellen, dass der gelöste Punkt mit dem Absenken auch locker nach unten herunterkommt !!! In unterster Position etwas mit dem Wagenheber unterstützen - wenige cm hochheben - ansonsten wackelt dieser Teil des Hinterachsträgers beim Arbeiten unangenehm auf und ab.
7.)
a) Gummi-/Metall-Lager mit Kunststoff-Überzug außen:
Ich habe mit einem scharfgeschliffenen 8,5mm HSS Bohrer den Gummi vom alten Gummi-/Metall-Lager an zig Stellen durchbohrt und so den Druck durch den Gummi nach außen weitgehend weggenommen. Mit zwei Hammerschlägen mit einem "Fäustl" (ein Kilo Hammer zum Stemmen in Wänden) rutschte dann der äußere Kunststoff-Überzug vom Gummi-/Metall-Lager heraus. Wenn die äußere Hülse doch festgerostet ist: den Mittelteil ganz heraus-bohren/mit einem Holzstemmeisen den Gummi durchtrennen/herausschlagen. Nun wie unter Punkt „b)“ beschrieben ohne ansägen, einen schmalen scharfen Stahl-Meissel oder ein Holzstemmeisen zwischen dem festsitzenden Kunststoff-Ring und dem äußeren Lagerkäfig-Rohr mit einem Hammer hineinschlagen -> die Kunststoff-Hülse bricht und wölbt sich nach innen und nach einigen weiteren Hammerschlägen, auf einem zwischengehaltenem Holz-Stück oder ähnlichem, gleitet die alte Hülse doch heraus.
b) Gummi-/Metall-Lager mit Blech-Überzug außen:
So ein Teil war bei meinem ersten Gummi-/Metall-Lager-Wechsel verbaut. Der alte Innenteil mit Gummi ist bei einem kaputtem Lager zumeist bereits lose - ansonsten mit neuem scharfen HSS-Bohrer 8 oder 8,5mm rundum den Gummi durchbohren und den Innenteil herausschlagen - üblicherweise bleibt die Metall-Hülse zurück (etwas festgerostet …). Eine übliche große Bogensäge für Metall verwenden: das Sägeblatt lose machen, innen durch das Lager-Käfig-Rohr durchfädeln und um 180° gedreht gegenüber der üblichen Einbau-/Einspann-Lage der Bogensäge das Sägeblatt spannen. Nun die innere Blechhülse an einer Stelle (optimal natürlich nach unten) ansägen - nicht ganz durch !!! Einen dünnen, schmalen und geschärften Stahl-Meissel (zur Not ein schmales Holz-Stemmeisen) zwischen dem angesägten Blechring und dem äußeren Lagerkäfig-Rohr mit einem Hammer hineinschlagen und zwar genau an der angesägten Stelle -> der innere dünne Blechring wölbt sich an der angesägten Stelle nach innen - hier dann Rostlöser einsprühen - und rutscht dann auch leicht unter weiteren Hammerschlägen aus dem Lagerkäfig-Rohr heraus.
8.) Achtung: ein der Serie entsprechendes Gummi-/Metall-Lager hat (üblicherweise fast nach unten zu) eine davonstehende Nase/Wulst - diese Stelle soll an einer ganz bestimmten Stelle im äußeren Lagerkäfig-Rohr zu liegen kommen (am gegenüber liegenden alten Lager kann man nachsehen ...).
Mit Gummi-/Metall-Lager-Einziehwerkzeug für 72mm für GOLF 4 (bei AMAZON ab etwa Euro 12,- zu kaufen) ein neues Lager einziehen. Günstig dafür das Montage-Gleitöl von VW (G 294 421 A1, 100ml) - dieses greift keinen Gummi an. Achtung: unter Umständen muss man bei diesem Einziehwerkzeug einige Karosserie-Beilagscheiben beilegen, ansonsten geht das Lager nicht ganz hinein (Ein Mitstreiter hier im Forum hat deshalb das nicht über die ganze Länge durchlaufende Gewinde des inneren Bolzens abgedreht/zerstört …).
9.) Neues Gummi-/Metall-Lager an den beiden Enden fetten, damit es in das U-förmige Gabel-Blech (an der Karosserie-Bodenplatte angeschraubt) leicht hineingleitet. Das Lagerkäfigrohr mit neu eingezogenem Gummi-/Metall-Lager mit dem Rangierwagenheber hochheben, bis eine neue lange Schraube durchgesteckt und vorsichtig eingeschlagen werden kann. Neue Selbstsicherne Mutter aufschrauben und erst mal nur lose aufschrauben.
10.) Handbremsseil wie vorher vorhanden wieder an den drei Stellen befestigen und rechts: die abgeschraubte Blechhalterung / links: U-förmiges Blech („Schlauchhalter“ Teile-Nr. 191 611 715) - die Bremsleitung wieder fixieren.
11) Innenkotflügel und Hinterrad wieder montieren und den Golf auf seine Räder stellen. Radschrauben mit 120 kN festziehen.
-> und die zweite Seite in Angriff nehmen.
12) Wenn der GOLF am Boden steht erst die neue selbstsichernde Mutter der durchgesteckten langen neuen Schraube mit 80 Nm festziehen !!!



Geändert von Flying (Gestern um 23:31 Uhr)
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