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Alt 12.10.2022, 00:42      Direktlink zum Beitrag - 41 Zum Anfang der Seite springen
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Die Weldinger sind gar nicht verkehrt.


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Omega (12.10.2022)
Alt 12.10.2022, 00:45      Direktlink zum Beitrag - 42 Zum Anfang der Seite springen
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Du, Omega, ich habe mir 4 so Ständer gebaut, ähnliche gibts in Amiland auch (kleiner) fertig zu kaufen. Da stellst Du den Wagen drauf, unter jedes Rad eines. Man pumpt den Wagen mit einem guten Werkstattwagenheber vorher natürlich maximal nach oben. Anschließend kann man die Dinger nochmal mit einem Stempelwagenheber ausfahren. Das ist dann, als ob die Karre auf ner Hebebühne steht. Geht ganz gut.

Im angehängten Bild sieht man es. Geht natürlich noch höher. Darunter lässt sich recht entspannt arbeiten.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG_20220215_172039 klein.jpg (84,2 KB, 61x aufgerufen)

Geändert von Stephan L. (12.10.2022 um 00:49 Uhr)
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Alt 12.10.2022, 01:00      Direktlink zum Beitrag - 43 Zum Anfang der Seite springen
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Ich hab so was ähnliches auch schon gemacht! Habe dazu vier massive Stücke von verleimten Balken, 28 cm hoch. das reicht notfalls, oder ich muss noch mehr Balkenstücke besorgen.
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Alt 12.10.2022, 01:39      Direktlink zum Beitrag - 44 Zum Anfang der Seite springen
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Omega, Frage - bist Du vom Land? Wenn Du im Raum München (oder auch andere größere Städte z.B. Würzburg) bist, da gibt es ja so viele Selbstbau KFZ Werkstätten - da kannst ihn einfach auf einer Bühne hochfahren und schweißen. Somit bekommst aufgrund der besseren Situation z.B. ein Loch im Unterboden selber hin (wie gesagt Schweller als Erstversuch würd ich immer noch abraten, aber das Unterboden-Loch ist ja jetzt ein unabhängiger Schaden oder?). Oder - noch optimaler, Dir schweißt fürn Fuffi jemand von dort einen Flicken auf (dort kann man i.A. vorher mal hintelefonieren ob/wann jemand, der schweißen kann, da ist). Wenn gut konserviert, hält das jahrelang ...

Achtung: Teppich und Matten (gilt natürlich auch fürn Schweller) um die Schweißstelle entfernen und Löschwasser mit fettem nassen Lappen bereithalten. Nicht in den Schweißvorgang vertiefen bis Du die Flammen durch das Schweißglas siehst oder sogar man das brennende Auto schon am Bersten der Fenster hört, sondern immer mal nachsehen . Sonst hast Du Dein Auto sehr schnell "warm saniert". Und was ich auch nicht empfehlen kann: Gerät von o.g. Hobbywerkstatt ausleihen mit dem Du nicht umgehen kannst ... das sehen die nicht ganz so gerne Also wenn, dann lieber eigenes Gerät mitbringen (wenn Du eins kaufst und zuhause schon etwas geübt hast).


Lg

Stephan

Geändert von Haetschi (12.10.2022 um 01:43 Uhr)
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Omega (12.10.2022), Schlupf (12.10.2022)
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Ich werde nochmal beim Karosseriebauer auf die Bühne fahren und ihn fragen was das kostet. Ansonsten muss ich über den Winter das Geld für eine komplette Schweißausrüstung sparen. Ich kann in keiner Mietwerkstatt weit weg unter Zeitdruck 30 h schweißen üben. Habe keinen Zweifel dass das sehr schwer ist. Kann sogar sein, dass eine Kleinigkeit gerichtet werden muss. Erstmal dichte ich das nur mit Glasfaser/Epoxid ab, für den Winter. Habe es schon freigebürstet und mit Halböl provisorisch konserviert. TÜV habe ich bis Oktober 2023. Oder muss die Karre verschrotten. Jedenfalls weiß ich erstmal grob, was für eine Schweißausrüstung nötig wäre.

Geändert von Omega (12.10.2022 um 03:58 Uhr)
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Such dir doch irgend ne Hinterhof-Werkstatt. Bei meinem waren die Schweller vorne durchgegammelt. Mein Schrauber hat Bleche eingeschweißt und mit Sprühdose beilackiert. Ergebnis ist gut. Pro Seite ca 120€ für alles
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Omega (12.10.2022)
Alt 30.10.2022, 10:35      Direktlink zum Beitrag - 47 Zum Anfang der Seite springen
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Ich fahre jetzt meinen 13. VW-PKW; zeitweise hatte ich drei PKW, angemeldet auf Basis Wechselkennzeichen (in Österreich musste man nur für das teuerste Auto KFZ-Versicherung und die behördliche Zulassung bezahlen).
Wenn früher mein Wagen schon alt war und (zumeist) an der vorderen Spritzwand ein Loch durchgerostet ist (bis max. 5 cm²), habe ich meine Rostschutz-Grundierung über die rostige Fläche um das Loch mind. 2x gepinselt, gut trocknen lassen, ein breites Gewebe-Klebeband (oder auch 2 Stück nebeneinander) aufgeklebt und zuletzt Rostschutz-Grundierung in zig Schichten darüber gepinselt, bis diese gut 1 mm dick geworden ist !!!!!!
Solche Stellen haben mind. 8 Jahre lang gehalten und ich habe immer problemlos mein Jahres-Pickerl erhalten (in Österreich muss man mit einem PKW ab einem Alter von 5 Jahren JEDES JAHR eine Überprüfung für die Behörde machen lassen ...).


Als die Autos von VW noch keine verzinkte Karosserie-Bleche verbaut hatten, habe ich oft unten an der Bodenplatte durchgerostete Stellen gehabt, zumeist am Rand von gestanzten Löchern mit eingesetzten runden Kunststoff-Abdeckungen. Oft waren dies Unterrostungen vom weichen Unterbodenschutz und erst mit der Zeit wahr zu nehmen !!!
-> Ich habe diese Stellen mit schmalen Holz-Stemmeinen, verschiedenster Breite, die ich immer wieder Rasierklingen-scharf nachgeschliffen habe, größtenteils vom Rost befreit - auch die Unterrostungen vom Unterboden.
Aus dünnem Karton habe ich mir dann Pass-Stücke zurechtgeschnitten für überdeckende Reparaturbleche; nach den Karton-Mustern habe ich die Blechstücke zurechtgeschnitten. Mit meiner Rostschutzgrundierung habe ich die Stellen unten am Auto bepinselt und erst mal primär die Rückseite der Reparatur-Blechstücke; nach etwa einem halben Tag, die Farbe trocknen lassen, habe ich am Rand der Reparaturbleche alle etwa 25 mm ein 5 mm Loch nach dem anderen gebohrt. Dann habe ich das Blechstück passend aufgedrückt und mit einer kleinen Akku-Bohrmaschine und 4,8 oder 4,5 mm HSS Bohrer das unterhalb liegende Blech im Lochbereich plank von Farbe gemacht und mal das erste Bohrloch ausgeschweißt.
In einer Hand das Handgerät vom Schutzgas-Schweißgerät und in der anderen einen alten dicken Schraubenzieher, mit dem ich das Reparatur-Blech fest angedrückt habe -> so habe ich Loch für Loch ausgeschweißt, nachdem ich vorher in den Lochstellen mit der kleinen Bohrmaschine die Lochbereiche vom unterhalb liegenden Blech plank gemacht hatte. Gelegentlich habe ich auch einen Schweißpunkt am Reparaturblech-Rand gemacht.
Mit einer kleinen Flex habe ich da und dort ein zu viel an Schweißgut bei den ausgeschweißten Stellen abgeschliffen.

Zuletzt habe ich diese aufgeschweißten Blech-Flächen und den Rand rundum mit meiner Rostschutz-Grundierung in zig Schichten etwa 1 mm dick überpinselt, als Steinschlagschutz, das Material bleibt lebenslang zähplastisch !!!
Und ganz zuletzt habe ich in den großen gestanzten Bodenblech-Stellen, neue Kunststoff-Abdeckungen eingesetzt.

Geändert von Flying (16.11.2022 um 19:50 Uhr)
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Alt 30.10.2022, 12:34      Direktlink zum Beitrag - 48 Zum Anfang der Seite springen
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Seit wann werden Pkw bei VW verzinkt? Richtig, überhaupt nicht.
https://www.google.com/search?q=ktl%...nt=firefox-b-m
Belese Dich mal zur KTL Beschichtung.

Zum Punktschweissen gibt es Lochpunktdüsen. Da muss nix mit einem Schraubenzieher angedrückt werden. Das ist alles total veralteter Unsinn. Mit der Lochpunktdüse eird das Blech aufeinander gedrückt. Blank muss es sein, man kann auch vorher - gut abgelüftete - Inox Beschichtung aufbringen. Diese bleibt dann um den Schweisspunkt herum halbwegs intakt.

Die Einstellung am MAG Gerät zum Lochpunktschweissen ist sehr simpel. Standardstrom x 2, Drahtvorschub x 2 und zack, es gibt wunderbar linsenförmige Schweisspunkte. Die kann man dann glatt schleifen oder einfach überlackieren.

Im Schwellerbereich kommt anschließend eine Hohlraumversiegelung in reichlicher Menge zum Einsatz. Aussen wird - nach dem Stand aktueller Technik - EP Grund aufgebracht und anschließend lackiert. Im Schwellerbereich vorzugsweise mit PU(R) Lack wegen der möglichen Steinschläge.

Geändert von Stephan L. (01.11.2022 um 00:13 Uhr)
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Alt 30.10.2022, 19:23      Direktlink zum Beitrag - 49 Zum Anfang der Seite springen
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Schweller einseitig ersetzen und ein Loch im Unterboden zuschweißen könnte 1900 € brutto kosten laut Karosseriebauer.
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Alt 31.10.2022, 11:22      Direktlink zum Beitrag - 50 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von Stephan L. Beitrag anzeigen
Seit wann werden Pkw verzinkt? Richtig, überhaupt nicht ...

Zum Punktschweissen gibt es Lochpunktdüsen. Da muss nix mit einem Schraubenzieher angedrückt werden. Das ist alles total veralteter Unsinn. Mit der Lochpunktdüse eird das Blech aufeinander gedrückt. Blank muss es sein,
1.) siehe: Aussage von VW-Mitarbeiter
https://www.motor-talk.de/forum/-ver...-t2257469.html

2.) Wenn man zwei blanke Bleche aufeinander schweißt, -> habe ich vor Jahrzehnten erlebt, dass dann in vier Jahren an einigen Stellen im Radgehäuse, mit unseren gesalzenen Straßen im Winter, wieder Löcher durchgerostet sind ...

Geändert von Flying (31.10.2022 um 14:13 Uhr)
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Alt 31.10.2022, 23:42      Direktlink zum Beitrag - 51 Zum Anfang der Seite springen
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Bei VW wird phosphatiert und danach KTL beschichtet. Das Ganze wird dann als Verzinkung verkauft.

Da gibts keine Feuerverzinkung oder Zinktauchbad.

Zinkphosphat ist übrigens auch im EP Grund meist mit drin.

In Brunox, Brantho Korrux und Co hingehen nicht.

Bleche müssen für eine korrekte Schweissung ohne Lunker blank sein. Da beisst die Maus keinen Faden ab. Wer was anderes behauptet hat entweder keine Ahnung oder lügt sich was zurecht. Die einzige Option ist ein Schweissprimer. In dem Zusammenhang habe ich oben Inox Spray genannt. Dieses ist überschweissbar. Dabei verbrennt aber eben auch ein Teil dieser Beschichtung, nämlich direkt am Schweisspunkt. Sind 2 Bleche damit beschichtet und werden dann punktgeschweißt, bleibt es auf dem Restblech drauf, nur eben am Schweisspunkt nicht. Anschließend wird das Blech mit dem Schweisspunkt grundiert und lackiert. Der Rest bekommt, soweit irgend möglich, Hohlraumschutz oder Grundierung (EP Grund) und Farbe.

Im Rahmen einer Restauration ist natürlich auch eine neue KTL Beschichtung möglich. Liegt dann so um 5000 Euro. Kann man aber machen. Wer hat, kann und will, der kann auch zu einer Tauchbeschichtung mit flüssigem Zink greifen. Kostet dann noch mehr.

Ep Grund mit Zinkphosphat ist zu Reparaturzwecken Stand der Technik. Wer anderes behauptet, naja, das schrieb ich schon.

Ja, man kann sich iwie was zurecht pfuschen. Das geht natürlich. Pfusch ist es nachher trotzdem.

Ein 1K Rostschutz ist niemals nie nicht die richtige Basis für einen Lackaufbau. Auch nicht, wenn da nitrofest dran steht. Bei einem Kfz 2k Lackaufbausystem ist die erste Schicht immer eine 2k Grundierung. Immer! Wer da 1K drunter schmiert, der baut Pfusch. Sonst nix.

Geändert von Stephan L. (31.10.2022 um 23:51 Uhr)
Stephan L. ist offline  

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Alt 01.11.2022, 01:31      Direktlink zum Beitrag - 52 Zum Anfang der Seite springen
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?

https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/51580

Zitat
Korrosionsschutz bei VW: Alles Gute kommt von unten...
KTL-Beschichtung dringt in kleinste Ritzen

2013 folgte mit der kathodischen Tauchlackierung (KTL) ein wichtiger Schritt in der Produktion. Dabei werden die bereits vollverzinkten und phosphatierten Karosserien in ein Tauchbad mit Lackpartikeln gefahren, die mittels eines elektronischen Feldes in nahezu jeden Winkel der Karosserie gelangen. Während des Vorgangs werden die Fahrzeuge mehrfach in verschiedene Richtungen gedreht. Dadurch ergibt sich einerseits eine praktisch lückenlose Beschichtung, andererseits eine enorme Lackausbeute von über 98 Prozent. Erst nach diesem Verfahren folgen heute Grundierung, Füller, Basislack und schließlich Zwei-Komponenten-Klarlack. Mögliche kleinere Lackierfehler werden ausgeschliffen und nach gespritzt...
Frank11 ist offline  

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Alt 05.11.2022, 13:00      Direktlink zum Beitrag - 53 Zum Anfang der Seite springen
Liberolix
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Standard Schweller schweißen 1900€ - Drecksarbeit selber machen -

Zitat:
Zitat von Omega Beitrag anzeigen
Schweller einseitig ......und Loch ..... zuschweißen 1900 € .......
Hallo Omega,

stattlicher Preis den Du da nennst - such Dir jemand anderen - muss ja kein Karosseriebauer sein. Alles richtig was oben beschrieben wird, aber zu theorethisch und Perfektion scheint nicht das Ziel, sondern lediglich ein vernünftiges Ergebnis. Ist doch immer eine Frage der Sichtweise und wenn man das selber machen will, muss man es pragmathischer angehen. Schweller schweißen ist wirklich kein Hexenwerk und sind doch bei allen Fahrzeugen mehr oder weniger gleich aufgebaut. Mal mit oder ohne Stehblech aber bei einer tragenden Karosserie egal ob Mercedes 300SL oder Fiat 500 sind alle ähnlich - beim Golf ist das kein Problem, weil es fast jedes Blech noch günstig zu kaufen gibt.

Wer das passende Werkzeug dafür hat, kann es mit ein bisschen Schweiß-erfahrung an Autoblech (möglichst auch über Kopf) selber erledigen. Guck Dir bei YT ein paar Videos dazu an und such Dir einen Gleichgesinnten oder guck erstmal zu und hilf ihm - dabei lernt man am meisten.

Die Hauptarbeit ist sowieso die aufwändige Vorarbeit - sog. Drecksarbeit, die keiner machen will - also die folgenden vorbereitenden Arbeiten:
1) vergammeltes Blech raustrennen (Flex, Blechschere etc.) und
2) sauber machen (elektr. Drahtbürsten, Schleifer, Nadelentroster etc.) - gutes Blech an den überlappenden Bereichen muss rost-, fettfrei und blank sein. Je besser Du das machst, desto einfacher ist die Schweißarbeit.
3) Bleche biegen und anpassen ist dann schon mehr was für die Blechkünstler (Prototypen aus Pappe) , aber eckige gerade Kanten sind kein Problem mit Abkantbank - sonst eben im Schraubstock. Auch die fertig gekauften Bleche müssen oft angepasst werden - ggfs. will man nicht so viel altes noch gutes Blech raus trennen und um nur die nötige Überlappung herzustellen, schneidet man die dann zurecht.
Wenn es gut werden soll, sind diese Arbeiten sehr zeitaufwändig und jede Werkstatt pfuscht da mehr oder weniger - ist ja kein Oldtimer bei dem sich so was wirklich lohnt und selbst da wird von sog. Fachleuten in der Werkstatt oft einfach nur schnell drüber gebraten.

Jeder Schweißer ist froh, wenn diese Arbeiten schon von jemand Anderem erledigt werden und die reine Zeit fürs Schweißen und evt. letzte Blecharbeiten reduziert sich dadurch enorm. Die kannst zur Kostenreduzierung zum größten Teil selber erledigen und oft macht man das als Selber-Macher beim eigenen Fahrzeug wesentlich ordentlicher. Such Dir jemand als Schweißer, der dich das machen lässt und frag ihn, wie er es haben will. Bei einem Anfänger ist er am besten noch für Rückfragen in der Nähe.

Hannes

P.S. so jedenfalls hab ich das früher vor 35 Jahren bei meinen ersten Autos gemacht (KarmanGhia als Alltagsauto).
Videos zum Schweißen: hab hier gerade keine vom Golf zur Hand - nur Links für Triumph-Oldies könnte ich liefern.

Geändert von Liberolix (05.11.2022 um 13:34 Uhr) Grund: Ergänzungen
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Standard Video zum Schweller reparieren - Blech anfertigen - schweißen

Video zu Blech anfertigen + einschweißen


als ob er selber noch lernt - macht er das zum ersten mal ?
und was alles schiefgehen kann...

sehr ausführlich - genau das Richtige ......


Hannes

Geändert von Liberolix (05.11.2022 um 14:23 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 05.11.2022, 18:37      Direktlink zum Beitrag - 55 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von Liberolix Beitrag anzeigen
Karmann Ghia
Geil!

Das mit dem Praktikum beim Schweißer bzw. helfen gegen Know-how/schweißen wäre eine Option. Gute Idee Danke für die Tipps und das Video.
Um erstmal Schadensbegrenzung zu betreiben habe ich die Ränder der Löcher mit Halböl oder Brantho Korrux gestrichen, und den Schweller neu aufgebaut mit einer Mischung aus 3M Panzertape, Glasfasermatten, Glasfaserschnitzel und Laminierharz. So. Das ist eine Zwischenlösung genau nach meinem Geschmack. Wie sagte einmal ein KFZ-Meister zu mir: "Mach alles, was du machen kannst". Da kommt noch eine Lage Harz und Glasfaser drüber, und dann lackiere ich es mit Brantho Korrux.

Wenn jetzt wieder massig Salz gestreut wird, ist das sonst direkt der Abgesang mit den freigelegten Löchern. Und Öl/Seilfett drücke ich noch einen Liter in die Schweller. Im kommenden Sommer fallen dann die Würfel ob hopp oder topp.

Geändert von Omega (05.11.2022 um 18:42 Uhr)
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Alt 05.11.2022, 22:52      Direktlink zum Beitrag - 56 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von Omega Beitrag anzeigen
Geil!

......... Löcher mit Halböl / Brantho Korrux gestrichen....
..........Schweller mit .. Panzertape, Glasfasermatten, Laminierharz [als] Zwischenlösung....

......... drücke Öl/Seilfett .... in die Schweller. ........
Hallo Omega,

gerne - schön zu hören, dass Du damit was anfangen kannst. Und Kreativität ist immer gut, nur ist ja leider lediglich ein Provisorium und deine Energie würd ich lieber in die vorbereitende Arbeiten stecken. Man könnte es auch zum Überwintern erstmal so lassen und lediglich provisorisch mit dickflüssigem UnterBodenschutz zu kleistern, bis man es ordentlich macht.

Panzertape und Glasfasermatten kriegst Du ja später leicht wieder ab. Aber mit dem Öl-Fettgemisch würde ich warten bis die Schweller fertig geschweißt sind. Mach lieber nichts in die Hohlräume, was Du dann zum Schweißen nicht leicht wieder raus bekommst - das nervt dann richtig - alles Brennbare in der Nähe, ist in Verbindung mit Fett schwer zu löschen und es qualmt und stinkt. Du bist dann ständig am pusten und angespannt, ob vielleicht doch ein Schwelbrand noch was Wichtiges (Kabel, Gurte, etc.) ankokelt und traust Dich garnicht das Fahrzeug allein zu lassen. Rate woher ich das weiß ;-))

Naja, zur Not musst vorm Schweißen mit nem Heißluftföhn die Umgebung warmmachen und das Öl/Fett einfach rauslaufen lassen - alles wirst Du nicht rausbekommen, aber den Großteil und je weiter die Umgebung fettfrei ist, desto besser. Teppich und Verkleidungen großräumig wegbauen, damit Du auch von oben gucken und auspusten (Druckpistole) bzw. zur Not löschen kannst .

Später, aber erst wenns wirklich fertig geschweißt ist, kommt auch bei mir tatsächlich Fett zur Hohlraumversiegelung rein...

Hannes

Geändert von Liberolix (05.11.2022 um 23:09 Uhr) Grund: Ergänzungen
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das auto muss mich im winter bei streusalz im allgäu zur arbeit bringen.

ich werde in den unterboden nur was dünnflüssiges rein machen, ne mischung aus fluidfilm liquid a und kriechöl. in den zu ersetzenden schweller reicht auch nur kriechöl.

mike sanders vor flexarbeiten wäre sicher übel.
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Alt 06.11.2022, 17:18      Direktlink zum Beitrag - 58 Zum Anfang der Seite springen
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Habe im Frühjahr bei meinem Golf Bj. 2001 die Türschweller mal mit Hammer nach Rost abgeklopft, von außen war nix zu sehen.
Links und rechts insgesamt 3 faustgroße Löcher von innen nach außen durchgerostet.
Freie Werkstatt, die gut und günstig arbeitet, wollte 900 Euro + Steuer für die Reparatur. Ob das die ganzen Schweller oder nur einzelne Bleche einschweißen gewesen wäre, weiß ich nicht mehr.
War mir aber zu teuer und dann hab ich noch in 2 anderen Werkstätten gefragt. Einer hat angeboten, für 250 Euro die Löcher mit angepassten Blechen zuzuschweißen. Hab ich machen lassen und danach selbst verschliffen und gestrichen. Im Juli dann 2 Jahre TÜV neu ohne Mängel.
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Alt 06.11.2022, 21:57      Direktlink zum Beitrag - 59 Zum Anfang der Seite springen
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Bei unserem G4 hab ich auch festgestellt, daß er an einer Stelle Rost am Einstieg hat. Die Stelle liegt an der Beifahrerseite, direkt neben einem Hohlraumstopfen. Das ganze wird nächstes Jahr im Sommer geschweißt, mach ich selber. Verwendet wird dann ein selbstgefertigtes Blech.

Wichtig ist m.E., daß man danach Hohlraumkonservierung reinhaut, sonst ist das in 2 Jahren wieder durch. Ich werde alle Stopfen entfernen, schweißen wo nötig, Konservierung rein und dann sollte es wieder gut sein.
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Alt 07.11.2022, 00:48      Direktlink zum Beitrag - 60 Zum Anfang der Seite springen
Liberolix
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Problem ist ja immer der tolle VW-Werks-UbodenSchutz - dieses gummiähnliche Zeug sieht ja auch noch nach 20 Jahren richtig gut aus und gaukelt uns was vor. Obwohl ich dieses Phänomen kenne, fall ich immer wieder drauf rein. War wieder begeistert wie toll mein Auto noch aussieht, erst bei genauem Hinsehen.......:-(((

Er reißt unbemerkt nur ganz fein - wenn er schon Blasen wirft, ist es gut zu erkennen, aber leider schon oft zu spät. Aufgerissene Kanten vor allem an den Schwellerenden und im Bereich der Gummistopfen sind am Anfang nur zu erahnen und schwer zu sehen. Fatal wenn man denkt, dass ist ja noch nicht so schlimm..... Dort ruhig vorsorglich mit einem scharfen Spachtel den losen GummiSchutz wegschaben bis zur wirklich gesunden Stelle - bloß keine Hemmungen. Anschließend natürlich den Rost wegschleifen und neuen Schutz aufbauen. Ansonsten hält sich gerade dort Feuchtigkeit und es gammelt munter vor sich hin - trocknet auch nicht wieder weg. Man rechnet in so einem Mileu mit ca. 1mm Schwund pro Jahr - also ist das Blech in 1-2 Jahren morsch. Man muss dafür aber auch unter das Auto und nicht nur von außen den Schweller begutachten.

Und auch mal in den Radkästen die Radläufe z.B. mit Zahnbürste o.ä. entsanden und unten am Übergang zum Schweller das Plastik anheben und den feuchten Kram entfernen, der sich darunter gemogelt hat. Wenn sich dagegen durch verstopfte Abläufe dort schon richtig Modder angesammelt hat, hilft nur den Innenkotflügel abnehmen und mal richtig aufräumen - nur so beugt man an den Schwellerenden gegen Durchrostung vor :-(((



Geändert von Liberolix (07.11.2022 um 01:02 Uhr)
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