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O.k. das nehme ich so zur Kenntnis und dann muß eben jeder selbst entscheiden, wie und wo er das Gestänge abkoppelt. Klar, wenn man sich die Sache ausmessen kann oder eine Markierung macht, dann geht es auch. Meist muß man aber eh ans Getriebe oder den Motor und dann kann man auch gleich die ganzen Schalt- Koppel- und Umlenkstangen prüfen. Die ganzen Buchsen sollte man dabei nicht vergessen. Wer noch nie mit Schaltseilschaltung gefahren ist, der wird auch den Unterschied so nicht kennen, daher ist das auch eher eine persönliche Erfahrung. Aber gut, dass ist auch ein Argument für die neueren Bauteile. Für mich zählen eher die Kosten. Wenn man mit wenig Materialeinsatz und Kosteneinsatz arbeiten kann und den alten Zustand wieder herstellen kann, dann würde ich nicht noch neue zusätzliche Teile kaufen und einbauen, sondern die alten (nicht defekten) Teile weiter benutzen. Siehe z.B. das Tilgergewicht! Warum wegwerfen, wenn es noch o.k. ist. Die Pur-Kugel kann man tauschen und dann ist auch eine Menge Spiel aus der Schaltung entfernt. Das mit der PUR-Kugel hast Du bei Dir aber schon geprüft? Denn wenn da der Kugelmantel fehlt, dann fühlt es sich genauso an, wie Du es auch beschreibst. Es kann natürlich auch an dieser Buchse liegen. Du kannst gern hier weiter schreiben und Deine Fotos einstellen, dann wird es eine noch größere Sammlung. Ich bin gespannt! :-))) |
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![]() Hab alles überprüft. Es kann nur noch die Buchse am Schalthebel selbst sein. Verwunderlich ist es auch nicht unbedingt, kein Kunststoff hält 20 Jahre diese Druck-Zug-Scherbelastung aus ohne sich zu verformen. Ist auch eine relativ kleine Buchse, und wenn man dann Jahrelang am Schalthebel drückt und zieht wie ein Ochse weil niemand das Gestänge fettet.. | |||
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Mach unbedingt Fotos! Davon habe ich leider keine. Mit Fett hat VW eh gespart, daher rate ich immer zum Nachfetten aller Teile und Buchsen! O.k. die Kugel ist neu, entschuldige, dass hatte ich so nicht mehr im Kopf. Ich kann mir unmöglich die ganzen Leute merken und ihre Ausbaustufen des Gestänges. Sorry! Ich lese auch nicht zwangsläufig immer den ganzem Tread noch einmal, es sei denn ich muß was berichtigen. ;-))) |
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Hier sieht man, dass diese Metallbuchse innen sich allmählich in den Hebel eingearbeitet hat. hat auch ein paar Zehntel Spiel in alle Richtungen. Beim neuen/nicht so alten ist das eine Übergangspassung. Ich empfehle beim Einbau das teuerste, beste Fett zu nehmen, weil man da ansonsten nie mehr dran kommt ohne die ganze Einbau/Ausbauprozedur. |
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Sind die ersten beiden Fotos vom alten Hebel? So richtig was ausgeschlagen ist da für mich nicht erkennbar! Schade, direkt vom Einbauort unterm Hitzeschild hast Du keine Fotos, oder? Muss mal schauen, vielleicht kann man die mal noch machen. Muss eh die Tage mal zum Verwerter. Aber trotzdem danke dafür, dass Du an die Fotos gedacht hast. Neu gegen alt, oder umgedreht wäre top, sodass man den Unterschied sieht. Wenn man so in Schrauberlaune ist, dann gehen eben Fotos etwas unter. Kenne ich auch ganz gut. Hast Du nun weniger Spiel, oder ist es ähnlich geblieben? |
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Alle drei Bilder sind vom alten. Das Spiel in der Buchse ist schwer zu sehen, sähe man auf einem Video deutlich besser. Das horizontalspiel ist deutlich geringer geworden, aber Spiel ist immer noch da, das kommt vom Getriebe selbst. Mit Bilder dachte ich es mir hinterher auch, aber es gibt echt nicht wirklich viel zu sehen unter dem Tunnelblech. Nur Rahmen, überraschenderweise absolut Schmutz- und staubfrei selbst nach 21 Jahren ohne Tageslicht. Die Farbe ist beige, nur Grundierung? Der Wechsel selbst ist viel, aber sehr einfache Arbeit,kommt natürlich auf den Oxidationszustand der ganzen Schrauben an. |
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Ja, die geleistete Arbeit ist natürlich hoch, für so eine kleine Buchse. Das sollte man sich schon recht gut überlegen. Wer sowieso die Auspuffanlage neu machen will, der kann dann auch daran denken. Ansonsten eher zu aufwendig. Trotzdem danke für Deine Erkenntnisse. Auf die Art rundet sich das Thema gut ab. |
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Ich habe jetzt schon seit ein paar Wochen die Stangen hier liegen und eben die gedrehte aus Metall, direkt am Getriebe, gewechselt. Die von VW ging ziemlich leicht runter und war erwartungsgemäß furztrocken. Die neue habe ich dann satt mit diesem Fett gefüllt und draufgesteckt. Eine Seite ging noch mit der Hand; die andere hat mir schon ziemlich zu schaffen gemacht. Meine Idee war erst, dafür eine Schraubzwinge zu benutzen, damit die Kraft flächig auf die PU-Buchse wirkt. Weil da aber auf der rechten Seite nicht genug Platz ist, habe ich letztlich doch vorsichtig mit einer Rohrzange zusammengedrückt. Mit einem satten Schmatzgeräusch flutschte die Stange auf den Kugelkopf und ich habe jetzt immerhin die erste von vier Schaltstangen getauscht. Mein Set ist übrigens von JP Group und war mit unter 10 Euro als Beibestellung zu ein paar anderen Teilen verdächtig billig. Andererseits ist da ja auch nix teures dran und ich erwarte keine weiteren 21 Jahre Funktion von dem Auto, da wird das hoffentlich schon gehen. Die kurze Kunststoffstange dahinter mache ich als nächstes, aber die ist schon schlechter zu erreichen mit den Hydraulikleitungen vom ABS-System und der Kupplung in unmittelbarer Nähe. Zitat:
Achso Schlupf, den Lagerbock mit der PUR-Kugel kann man für den Tausch der Kugel nicht ausbauen solange die Klemmschelle an der Stange nicht gelöst ist, oder? Ich schätze dass man sonst das Tilgergewicht nicht ausfädeln kann. Geändert von Schmuppes (25.07.2021 um 18:03 Uhr) | |
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Wie schon weiter oben geschrieben wurde, wäre OEM-Teile ratsamer, jedoch wenn Du Dich für Zubehör entschieden hast, soll das dann so sein. Die Pur-Kugel sitzt auch auf einem Kugelkopf und darunter kommt ein Zylinder als Führung. Foto reiche ich nach! Die Schelle bleibt unangetastet. Nur die zwei langen Koppelstangen abziehen und am besten man nimmt von allen Drehachsen die Sicherungsscheiben ab. Beim Lagerbock muss vorher noch die PVC-Kappe runter. Wenn alle Achsen frei sind, kann man alles anheben und dann bekommt man die Konsole mit Tilgergewicht soweit frei, dass man auch den Lagerbock mit der Kugel drehen kann. Auf die Art schwenkt dann die Pur-Kugel aus seiner "Garage" und man kann dann alles abziehen. Ich habe alles von oben gemacht und keine Bühne gebraucht. Beim 1.6er AKL reicht es aus, wenn man das Luftfiltergehäuse mit Ansaugstrecke abbaut, dann hat man Platz und Sichtfreiheit. Kann aber von Motor zu Motor anders sein. Es war vielleicht ein kleiner Fehler, dass Du die gedrehte Schaltstange erneuert hast, weil die eigentlich abgezogen wird, damit die Konsole frei ist. Man kann die Konsole vielleicht aber auch so anheben, damit man das Tilgergewicht aushaken kann. Wenn Du noch einmal mit der Wasserpumpenzange an den Pur-Buchsen ansetzen musst, dann legen einfach eine große U-Scheibe oder ein Stück Blech unter, dann verteilt sich die Kraft und alles bleibt heile. Edit: So, Fotos habe ich nun noch eingefügt. Auf dem 3. Foto sieht man wo die Sicherungsscheiben gelöst werden müssen und wo die gedrehte Schaltstange getrennt werden muß, damit man das alles abnehmen kann. Alles andere, bis auf die zwei Koppelstangen einseitig, bleibt am Platz und muß nicht gelöst werden. Es sei denn, man möchte gleich mehr wechseln! Nach dem die gedrehte Schaltstange abgezogen ist, kann man die Konsole nach oben abziehen und dann kann man das Tilgergewicht auch aushaken. Entweder an der buchse von der Konsole, oder an der Buchse vom Lagerbock. Egal! Nach dem das Tilgergewicht ausgehakt ist, kann man den Lagerbock drehen und die Kugel ist soweit aus dem Gehäuse (Kugelgarage ;-) ) und dann zieht man den gesamten Lagerbock nach oben ab und kann die nötigen Arbeiten ausführen. Bei der Gelegenheit auch gleich mal ins Kugelgehäuse fassen und erfühlen, ob die PUR-Platte (1J0 711 168 A) noch vorhanden ist. Geändert von Schlupf (29.07.2021 um 15:37 Uhr) Grund: Fotos eingestellt! |
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Ich habe eben mal einen Blick geworfen und bin der Meinung, dass bei den 16V-Motoren auch genug Platz ist, wenn man das Luftfiltergehäuse abbaut. Dann ist auf der Rückseite der Maschine natürlich trotzdem noch die Ansaugbrücke, aber die ist nicht so ausladend, dass man zwischen dem Motor und der Spritzwand keinen Platz hätte. Ich werde meine Nachbau-Koppelstangen verbauen und mal schauen, wie weit ich mit dem Polyharnstoff-Fett komme was die Leichtgängigkeit und Präzision betrifft. Meine PUR-Kugel ist auch von Aliexpress gekommen und ich habe mir das Ding eben mal genauer angesehen. Da sind sowohl das VW-Logo und "Germany" drauf, als auch die Teilenummer. Entweder ist die Kugel also eine bestmögliche Fälschung, oder man kann gewissermaßen einen "Reimport" des OEM-Ersatzteils über Aliexpress machen. Da VW auch schon einige Zeit in China produziert und die dort verkauften Autos ja auch Originalersatzteile brauchen, würde es mich nicht mal wundern wenn das Ding das Original ist. In jedem Fall bin ich gespannt, wie der Zustand der werksseitig verbauten Kugel ist. Derzeit habe ich ja noch nix zerlegt und da ist alles so verdreckt, dass ich nur mit dem Wissen aus den Abbildungen von ErWin weiß, was da überhaupt verbaut ist. So wie ich das verstanden habe, kann ich also die Klemmschelle mit der "Garage" für die PUR-Kugel montiert lassen, ebenso den Schalthebel am Getriebegehäuse. Der Rest (Lagerbock mit PUR-Kugel, Koppelstangen, Tilgergewicht und die Konsole) müsste ja dann eigentlich demontierbar sein. Also alles zwischen der Schaltstange und dem Getriebe. Ich habe zwar Respekt vor der Aufgabe, aber da das Auto derzeit auf eigenen Rädern auf einem Parkplatz steht wo es im Zweifel stehenbleiben kann wenn irgendwas nicht funktioniert, bin ich da in einer besseren Ausgangsposition als auf einer Mietbühne. Was ich mir noch von VW besorgen werde (je nach Verfürbarkeit) ist: 8x 171 711 965 (Dichtringe für unter die Koppelstangen) 2x 171 711 181 (Buchsen, in die das Tilgergewicht eingehängt wird) Edit: Ich habe beim Freundlichen angerufen. Sie können die Teile beschaffen, aber die schwarzen Dichtringe für die Kugelköpfe kosten 4,05 € (und das ganze acht Mal!), die Buchsen fürs Tilgergewicht immerhin auch 4,58 (x2). Ich lasse jetzt die Nachbauten von Topran kommen, das kostet im Netz jeweils 0,30 bzw. 0,44 Euro. Lagerhaltung und Qualitätsware schön und gut, aber manche Preise sind OEM wirklich weit jenseits von Gut und Böse. Zumindest für uns Selbstschrauber an 20 Jahre alten Kisten. Geändert von Schmuppes (28.07.2021 um 23:41 Uhr) |
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Wie kommen die auf 4,05€ ? Falsche TN? Die Dichtringe Teilenummer 171711965 waren bisher aus Gummi mit seitlichen Lamellen zur Flexibilität. Diese wurden ersetzt und sind jetzt simple Moosgummischeiben, kosten um die 1,70€ Stück Die meisten original Gummi Dichtringe waren bei mir kaputt und wurden ersetzt. |
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| ![]() Ich hatte die TN durchgegeben und gar nicht erst für mich suchen lassen. Mag aber sein (auch wenn ich es für unwahrscheinlich halte), dass da ein Irrtum passiert ist am Telefon. Ich werd's wohl nicht mehr erfahren. Bei VW Classic Parts kosten die 171 711 965 wohl 1,31 das Stück, das passt schon eher.
Geändert von Schmuppes (28.07.2021 um 23:42 Uhr) |
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Hallo zusammen, ich habe mich jetzt mal durch den Thread gearbeitet, da mein ERT-Getriebe am BCB auch hakelig und unschön schaltet. Ein Schaltgestänge zerlegt habe ich noch nie. Kann mir jemand eine kurze Zusammenfassung geben, welche Teile für ein besseres Schaltverhalten überprüft und ausgetauscht werden sollten? Das Ganze sollte eher low budget sein, also nicht gleich das ganze Gestänge tauschen. Evtl. ist es mit einigen Buchsen schon deutlich besser? Gruß und Danke, Jona Geändert von JonaW (04.08.2021 um 09:24 Uhr) Grund: Link zur Teileliste wurde entfernt |
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| ![]() Zitat:
Leuchte mal mit einer LED-Lampe ins Kugelgehäuse und mach mal ein Foto davon. Oder nimm einen kleinen Spiegel und versuche es von oben. Geht eigentlich ganz gut. Zur Not muss Du auf eine Hebebühne und dann muss man von unten ins Kugelgehäuse leuchten und nachsehen. Schau nach den zwei Buchsen des Tilgergewichtes, denn die brechen auch mal aus und dann klappert das Tilgergewicht im Lagerbock und in der Konsole! Die gesamten Bauteile sind im ersten Beitrag auf Bildern erklärt und man kann es genau sehen, von was wir hier reden. Wenn es um den Ausbau geht, dann lese Dir bitte Beitrag-70 durch, da habe ich es erklärt. Im Grunde muß man die PVC-Kappe von der Lagerbock-Achse abziehen und dann die Sicherungscheiben von Lagerbockachse und Konsolenachse abnehmen. Dann noch die 90° gedrehte Schaltstange (Metall) auf der Konsolenseite abziehen und auch die zwei langen Koppelstangen von den Kugelköpfen des Wählhebels abziehen. Jetzt kann man die Konsole und das Tilgergewicht nach oben ziehen und von der Drehachse nehmen und dann so verdrehen/kippen, dass man das Tilgergewicht aus der Buchse vom Lagerbock aushaken kann. Somit ist jetzt auch der Lagerbock mit der PUR-Kugel drehbar und man kann die Kugel ausschwenken und den Lagerbock abnehmen. Den Wählhebel kann man aber auch noch etwas nach links drücken, weil er sogut wie frei beweglich ist und nur noch innen der Schalthebel in Kontakt steht. Der Rest vom Schaltgestänge bleibt so. Es sei denn man will die kurze Wählstange auch noch tauschen, dann muß man die eben noch mit abziehen. Von der 90° gedrehten Schaltstange muß man die Kugelkopfbuchsen genau prüfen, denn die haben auch nach den Jahren gern mal Risse entwickelt und brechen einfach raus und dann steht man ganz doof auf der Kreuzung und darf schieben! Ist mir leider schon passiert, Beitrag-21! Die Ersatzteile gibt es günstig im Netz oder eben im Original bei VW und dessen Shops. Edit: Diese PUR-Platte (1J0711168A), die im Wählhebel-Kugelgehäuse (Kugelgarage) sitzt, die geht auch gern mal verloren und dies sieht man auch nicht so einfach. Die kleinen zwei Rastnasen sieht man oberhalb im Kugelgehäuse und die Platte unten ist weg. Also gleich mal mit dem Finger in das Kugelgehäuse fassen und testen, ob die Platte noch vorhanden ist. Die PUR-Platte bekommt man wohl nicht einzeln, sondern muss als Altteil getauscht/ersetzt werden. Geändert von Schlupf (05.08.2021 um 18:32 Uhr) Grund: Nachtrag mit Fotos! | |
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Schlupf für den nützlichen Beitrag: | JonaW (07.08.2021) |
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Hallo Schlumpf, vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag und die Erklärung! Also erstmal nach der PUR-Kugel 1J0 711 096 B, nach den Buchsen des Tilgergewichtes und der PUR-Platte mit den Rastnasen und der Schaltstange schauen. Ich schaue nach und gebe Rückmeldung! Gruß, Jona |
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Du darfst mich auch Papa-Schlumpf nennen! ;-))) Nicht schlimm! Na ja, die Pur-Platte ist für das Schaltspiel nicht so wichtig, jedoch wenn man schon die Schaltung teilweise auseinander nimmt, dann sollte man auch dieses Teil prüfen. Sie ist nur wichtig für das Höhenspiel (Anschlag nach oben) der PUR-Kugel Für den Rest gilt das dann so, wie geschrieben! Geändert von Schlupf (07.08.2021 um 00:29 Uhr) |
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Schlupf für den nützlichen Beitrag: | JonaW (07.08.2021) |
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Ich kann mittlerweile sagen, dass ich mir mein Schaltgestänge vorgenommen habe. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Ich finde das war von oben (mit demontierter Ansaugstrecke und Luftfilterkasten) schon eine erhebliche Arbeit, weil man besonders an die hinteren langen Koppelstangen sehr schlecht drankommt. Das ist auch wenig verwunderlich, weil die Dinger auf der Rückseite des Motors ziemlich weit Richtung Fahrzeugboden angebracht sind. Ich habe dann viel halb gegen die Stoßstange gelehnt und bäuchlings auf dem Zylinderkopf liegend gearbeitet, geschwitzt und geflucht. In der Hoffnung, mich nicht zu stark auf die 21 Jahre alte Kunststoff-Ansaugbrücke zu stützen oder Kabel an den Einspritzventilen zu beschädigen. Ich hatte einen Satz Koppelstangen von JP Group. Davon habe ich nur die vordere (90° gedrehte) verwendet. Die anderen wären so stramm auf den Kugelköpfen gewesen, dass ich sie nicht draufbekommen habe. Aufgrund der Platzverhältnisse scheiden Zangen, Schraubzwingen und Ähnliches so ziemlich aus. Das einzige, was mir blieb, war totz des frischen Polyharnstofffettes erheblicher Kraftaufwand mit beiden Händen. Wenn die lange Schaltstange unterm Fahrzeugboden nur noch am Schalthebel hängt, macht das überhaupt keinen Spaß. Am ersten Tag habe ich mit einer blutenden Hand und einsetzendem Regen entnervt aufgegeben, als zumindest die beiden werksseitig verbauten langen Koppelstangen wieder auf dem Lagerbock saßen. Am zweiten Tag habe ich dann vergleichsweise flott die restlichen Teile montiert und den Luftfilterkasten wieder angebaut. Zum Thema PUR-Kugel aus China: Ich hatte die orignale von VW abgebaut, gereinigt und gefettet wieder auf den Lagerbock gesteckt. Die neue saß einerseits strammer als die originale von VW und hatte andererseits einen geringfügig kleineren Außendurchmesser gegenüber der 21 Jahre alten: Hier sind zwei Fotos. Ich habe mich dann dafür entschieden, die alte weiterzuverwenden. Strammerer Sitz und kleinerer Außendurchmesser sprachen jetzt nicht unbedingt dafür, die China-Kopie zu verbauen. Vielleicht ein anderes Mal, wenn ich keine Wahl mehr habe. Davon abgesehen habe ich alle Teile, die gereinigten alten und die neuen, ordentlich geschmiert. Vielleicht etwas zu großzügig, aber ich komme mit dem etwas strammeren Gefühl in der Schaltkulisse erstmal gut klar. Wichtig ist mir in erster Linie, dass der erste Gang zuverlässig reingeht. Ob das Problem in der Getriebebetätigung oder dem DUW-Getriebe selbst liegt, wird sich zeigen. Bei heute 22°C und bescheidener Verkehrssituation und Stop-and-Go auf der Autobahn hatte ich heute jedenfalls keine Probleme, den ersten Gang einzulegen. Um es also nochmal zusammenzufassen: Einige Arbeit gehabt, bis auf wenige (eine Koppelstange, acht neue Dichtringe für die Kugelköpfe und die beiden PUR-Buchsen in denen das Tilgergewicht hängt) Teile die alten Exemplare mit frischem (vermutlich zu viel) Fett wieder verbaut. Nochmal mache ich das freiwillig nicht und mich würde stark interessieren, ob es auf einer Grube oder Bühne nicht doch besser geht. Die Koppelstangen auf der Fahrerseite gingen ja noch einigermaßen, aber die beiden Kugelköpfe am Lagerbock oberhalb des Auspuffrohres waren für mich eine Katastrophe. Vielleicht bin ich aber als Hobbyschrauber einfach gar nicht so begabt, wie ich immer dachte. Geändert von Schmuppes (07.08.2021 um 13:08 Uhr) |
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Das liegt nicht an Deiner Begabung, sondern der Wiederzusammenbau von dem Gestänge ist einfach schwierig. Ich erinner' mich noch an einmal wo ich dachte ich komme nicht mehr aus der Hobbyhalle raus (inkl. Strafmiete für die Nacht) und dann hab ich es durch Durchfädeln des Arms zwischen ABS und co. noch geschafft den einen Kopf aufzudrücken... Beim nächsten mal hat ein Spezl diverse Köpfe mit der Wasserpumpenzange gegen die "Vorschrift" irgendwie aufgepresst (und das auch noch ohne Beschädigung), keine Ahnung wie der die Zange da rein gefädelt bekommen hat. Ein Spaß für die ganze Familie! Lg Stephan |
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Haetschi für den nützlichen Beitrag: | Schmuppes (07.08.2021) |
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Das Gestänge ist schon ein kleine Herausforderung, klar! :-) Es liegt aber auch von Motor zu Motor an den Teilen, die da im Weg sind. Was mir einen Vorteil verschafft hat, dass ist die Tatsache, dass ich Linkshänder bin, jedoch auch mit Rechts gut kann. Was ich mir schon so oft überlegt habe, dass ist eventuell der Tipp, dass man in die Kugelkopfbuchsen der Schalt-, Wähl- und Koppelstangen eine 1mm Entlastungsbohrung macht, damit man die Buchsen besser auf den Kugelkopf drücken kann. Auf die Art geht die Luft und zuviel Fett noch oben/hinten raus und es entsteht kein Gegendruck. Es ist aber von VW nicht so vorgesehen, daher habe ich mich bisher sehr zurück gehalten, weil man mit sowas auch etwas anschieben kann, was dann in die verkehrte Richtung geht. Ich habe bisher die Buchse auf die Kugelköpfe bekommen und musste keine Alternative finden. Das macht aber den Unterschied, wenn man meint, dass man keinen Ausweg mehr findet. Als Handwerker gibt es immer neue Situationen und man muss eine Lösung finden. Manchmal hilft es aber auch, wenn man den Mist einfach mal eine Nacht Ruhe gibt und mit neuer Kraft und Energie den Tag neu beginnt. Kein Witz! Klar, der eine oder andere hat die Zeit nicht und muss fertig werden, aber auch da tut eine kleine Denkpause gut. Ich will nur damit sagen, dass man nicht aufgeben darf und dran bleibt und durchzieht. Alte Sportlerweisheit! :-) Respekt an alle, die sich da ran trauen und die Reparatur zu Ende bringen. Bisher ist kein Meister vom Himmel gefallen. |
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