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Alt 30.05.2019, 20:59      Direktlink zum Beitrag - 61 Zum Anfang der Seite springen
superior2000
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Hi Leute.

Heute war ich am Vatertag mit meinem Vater an unserem Golf 4 dran und wollten die Kotflügel tauschen wegen Durchrostung.
Nach Abbau hatten wir erstmal schlechte Laune und saßen ne halbe Stunde und haben geflucht.

Schwellerspitzen vorne durchgerostet und der Wagenheberaufnahmen-Falz Fahrerseite ist beim Anheben umgeknickt, anscheinend Material weich geworden durch Rost.

Lese hier von Reparaturblechen usw., jedoch habe ich weder ne Bühne noch Erfahrungen in Karosseriearbeiten/Schweißen.

Gibt es im Raum Berlin/Brandenburg jemanden, der mir das Problem kostengünstig beheben könnte?
Der Wagen ist soweit motoren- und fahrwerkstechnisch top, und will den nicht wegen Rost wegschmeißen/weiterverkaufen.

Wäre über Rückmeldung sehr erfreut, gerne auch via PN. Danke!

Schönen Feiertag Euch allen und Grüße aus Falkensee.


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Alt 30.05.2019, 21:41      Direktlink zum Beitrag - 62 Zum Anfang der Seite springen
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Hi, für die Schweller gibt es vorgefertige Reparaturbleche.
Die umgeknickte Kante ist eine typische Krankheit. Kann man im Normalfall mit einer großen Rohrzange wieder gerade biegen, das hält danach auch wieder.

Das alles sollte eine freie Werkstatt eigentlich können, falls sich niemand anders findet.
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Alt 06.06.2019, 17:18      Direktlink zum Beitrag - 63 Zum Anfang der Seite springen
Shakesbier
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Mein 4er ist Baujahr 05.09.03 und wurde knapp 16 Jahre und 333tkm Rund um Hannover bewegt.

Asäule.jpgRadkasten vl.jpgRadlauf hl.jpgRadlauf hr.jpg
schweller vl.jpgSchweller vr.jpg
Tür vl.jpg

Alle Roststellen, außer die an der Tür waren unter dem originalen Unterbodenschutz verdeckt und nicht bzw kaum sichtbar gewesen.
Vorallem an den Schwellern war der USB großflächig unterwandert..

Man hört ja öfters, das der 4er viel besser als der 3er konserviert ist.. aber nach fast 10 Jahren im Golf 3 Lager, kann ich das nicht bestätigen.

Viele Roststellen sind bei beiden Fahrzeugen gleich, Schweller vorne zb durchs aufbocken oder die Radkästen vorne durch den Dreck hinter den Radlaufschalen..
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Alt 06.06.2019, 18:47      Direktlink zum Beitrag - 64 Zum Anfang der Seite springen
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Hallo Shakesbier
hat sich Dein GOLF viel in Gegenden mit aggressiever Industrie-Abluft aufgehalten?

Mein GOLF befindet sich die meiste Zeit in der Großstadt Wien. Ich habe mich gelegentlich unter meinen GOLF 4 - 11/2001 - gelegt und Roststellen gesäubert (mit einer Topf-Drahtbürste, eingespannt in meiner Fex und auch einer Hand-Drahtbürste). So habe ich: Motor- + Getriebe-Aggregate-Träger, die Querlenker, die abmontierten Tank-Haltebänder, alle Halterungen für den Auspuff und den Hinterachsträger oberflächlich entrostet und mit Corroblock 2x bepinselt.
Bei beschädigten Stellen im Bereich vom Unterbodenschutz habe ich den Rost und die Unterrostung mit einem Satz Holz-Stemmeisen (immer wieder Rasierklingen-scharf nachgeschliffen) bearbeitet; immer so weit, bis die Unterrostung aufgehört hatte.
Alle diese Stellen habe ich mit CORROBLOCK Rostschutz-Grundierung gestrichen und am nächsten Tag ein zweites mal. Dieses Material bleibt immer zähplastisch und ist nach guter Durchtrocknung, nach etwa 4 Wochen, gut überspachtelbar und überlackierbar (bei Bedarf an sichtbaren Stellen). Da es zähplastisch bleibt, ist es perfekt gegen Steinschläge.
Auch bei den kleinen Steinschlägen an allen Stellen am Auto habe ich öfters mit einem kleinen Kartoffel-Schälmesser - immer die Spitze scharf geschliffen - den Rost abgekratzt und auch jedliche Hinterrostung. Diese Stellen habe ich dann auch mit Corroblock ausgepinselt, das vertiefte Volumen verfüllt und nach einem halben Jahr diese Stellen mit einer sehr scharfen Schaber-Stahlklinge sehr vorsichtig mit der Lackoberfläche eingeebnet und mit VW-Auto-Tupflack ausgebessert -> die Stellen sind fast nicht wahr zu nehmen.

Geändert von Flying (06.06.2019 um 19:14 Uhr)
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Alt 07.06.2019, 01:34      Direktlink zum Beitrag - 65 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von Flying Beitrag anzeigen
Hallo Shakesbier
hat sich Dein GOLF viel in Gegenden mit aggressiever Industrie-Abluft aufgehalten?

Mein GOLF befindet sich die meiste Zeit in der Großstadt Wien. Ich habe mich gelegentlich unter meinen GOLF 4 - 11/2001 - gelegt und Roststellen gesäubert (mit einer Topf-Drahtbürste, eingespannt in meiner Fex und auch einer Hand-Drahtbürste). So habe ich: Motor- + Getriebe-Aggregate-Träger, die Querlenker, die abmontierten Tank-Haltebänder, alle Halterungen für den Auspuff und den Hinterachsträger oberflächlich entrostet und mit Corroblock 2x bepinselt.
Bei beschädigten Stellen im Bereich vom Unterbodenschutz habe ich den Rost und die Unterrostung mit einem Satz Holz-Stemmeisen (immer wieder Rasierklingen-scharf nachgeschliffen) bearbeitet; immer so weit, bis die Unterrostung aufgehört hatte.
Alle diese Stellen habe ich mit CORROBLOCK Rostschutz-Grundierung gestrichen und am nächsten Tag ein zweites mal. Dieses Material bleibt immer zähplastisch und ist nach guter Durchtrocknung, nach etwa 4 Wochen, gut überspachtelbar und überlackierbar (bei Bedarf an sichtbaren Stellen). Da es zähplastisch bleibt, ist es perfekt gegen Steinschläge.
Auch bei den kleinen Steinschlägen an allen Stellen am Auto habe ich öfters mit einem kleinen Kartoffel-Schälmesser - immer die Spitze scharf geschliffen - den Rost abgekratzt und auch jedliche Hinterrostung. Diese Stellen habe ich dann auch mit Corroblock ausgepinselt, das vertiefte Volumen verfüllt und nach einem halben Jahr diese Stellen mit einer sehr scharfen Schaber-Stahlklinge sehr vorsichtig mit der Lackoberfläche eingeebnet und mit VW-Auto-Tupflack ausgebessert -> die Stellen sind fast nicht wahr zu nehmen.
Gut und schön Deine dauernde Empfehlung für Corroblock,nur ist das Mittel in Deutschland fast nicht erhältlich.Bekannter hat es mir aus A besorgt,hat fast 50.- für die 750 ml Dose gekostet,finde ich schon sehr heftig....
caddymart ist offline  

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Alt 07.06.2019, 11:42      Direktlink zum Beitrag - 66 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von caddymart Beitrag anzeigen
Gut und schön Deine dauernde Empfehlung für Corroblock,nur ist das Mittel in Deutschland fast nicht erhältlich. Bekannter hat es mir aus A besorgt,hat fast 50.- für die 750 ml Dose gekostet,finde ich schon sehr heftig....
Ich habe immer um die Euro 18,- bis 25,- für eine ein-Kilo-Dose bezahlt ...

Prinzipiell darf diese Rostschutz-Grundierung - da sie Nitro-verdünnt ist - NUR mehr an Maler-Betriebe/Firmen in der EU verkauft werden.
Das Mittel wird aber auftragsbezogen noch produziert (unter dem Namen Rem Corroblock vom Hersteller Rembrandtin) und tonnenweise bei alten Eisenkonstruktionen (Brücken, Hochspannungsmasten, ...) und z.B. auch beim Aufarbeiten von alten Lichtmasten (obwohl diese sandgestrahlt werden) verwendet.

Ich verwende dieses Material mit guten Erfahrungen seit etwa 45 Jahren.

Hier für ein Kilogramm Corroblock Euro 25,50
https://www.rudolfholzmann.at/c/corr...9005&quantity=

Geändert von Flying (05.08.2020 um 13:09 Uhr)
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Bis jetzt hat meiner eigentlich überhaupt keinen Rost oder ich habe ihn noch nicht gefunden. Das einzige was rostet ist der Mittelschaldämpfer die Außenschicht löst sich schon auf und sonst halt der Endtopf langsam.
Sync22 ist offline  

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Alt 03.08.2020, 20:08      Direktlink zum Beitrag - 68 Zum Anfang der Seite springen
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Am Golf meiner Tochter war der Vorderachskörper durchgerostet. Hatte ich so auch noch nicht gesehen. Aufgefallen ist es mir, als ich ihn kürzlich für die HU durchgesehen hab. Nun ja, was will man machen? Neuteil bestellt, Querlenker gleich noch mit ausgetauscht wenn man schon mal dabei ist.

Anschließend wurde in einer VW Werkstt eine Fahrzeugvermessung durchgeführt. Der Meister meinte, warum ich den Achskörper getauscht hätte, ob wir wohl irgendwo drüber gefahren wären? Ich hab ihm dann untenstehende Bilder gezeigt, da war er etwas verwundert. Sowas habe er noch nicht gesehen, meinte er...

Ganz unten übrigens noch das Neuteil (wurde natürlich ordentlich mit Hohlraumschutz behandelt bevor ich eingebaut habe).

Finde das ganze immer noch komisch da das Auto insgesamt eigentlich in einem recht guten Zustand ist (2001, 2.0l, AQY, Highline)







*Wolfgang* ist offline  

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Alt 03.08.2020, 21:22      Direktlink zum Beitrag - 69 Zum Anfang der Seite springen
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Vielleicht ist Bremsflüssigkeit oder Streusalz in größeren Mengen in die Achse gekommen.
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Flying (05.08.2020)
Alt 04.08.2020, 10:53      Direktlink zum Beitrag - 70 Zum Anfang der Seite springen
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Der Rest vom Auto ist echt noch gut, auch Kotflügelunterkanten usw. Deswegen versteh ich es nicht recht. Immerhin handelt es sich um ein reines Schraubteil, kann also verhältnismäßig einfach erneuert werden und kostet auch nicht die Welt. Allerdings war ich halt verwundert, Der Materialstärke ist ja nun nicht gerade wie bei Dünnblech...
*Wolfgang* ist offline  

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Alt 04.08.2020, 11:07      Direktlink zum Beitrag - 71 Zum Anfang der Seite springen
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Ich musste vor kurzem wegen eines "Parkschadens" (alkoholisierter Fahrer ist eingeschlafen und hat 3 Autos in 45° Parkaufstellung gerammt) den Hinterachskörper erneuern:
http://www.golf4.de/jetzt-nehme-ich-...ml#post3340424
Ich habe den neu gekauften Hinterachskörper außen mit zähplastisch bleibender Rostschutzgrundierung (guter Steinschlag-Schutz) und innen mit Hohlraumschutz behandelt;
außen mit:
https://www.rudolfholzmann.at/c/corr...9005&quantity=

Geändert von Flying (04.08.2020 um 11:13 Uhr)
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Alt 04.08.2020, 11:46      Direktlink zum Beitrag - 72 Zum Anfang der Seite springen
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Standard Rost durch die Baujahre

Hi Wolfgang,

Zitat:
Zitat von *Wolfgang* Beitrag anzeigen
Am Golf meiner Tochter war der Vorderachskörper durchgerostet. Hatte ich so auch noch nicht gesehen. Aufgefallen ist es mir, als ich ihn kürzlich für die HU durchgesehen hab.
geht mir ganz ganauso.

Durchgerostet ist er noch nicht. Aber meine letzte HU war vor 2 Monaten. Auto ohne Mängel durchgekommen. HU Prüfer meinte aber, dass meine beiden Achsen die nächste HU nicht überleben. Es sei zwar noch "Fleisch" da, aber eben nicht mehr viel.
Da noch keine Durchrostungen vorhanden seien, schrieb er es nicht als Mangel, nur als Hinweis auf die Bescheinigung.

Dass es nicht ganz so selten ist zeigt der Beitrag in meinem Umbauthread. Der Beitrag ist nicht von mir: http://www.golf4.de/umbauten/188823-...ml#post3329415

Ich werde mich auch zeinah um das Problem kümmern (müssen). Bin nur noch unschlüssig, ob ich eine gebrauchte originale wiederaufarbeite oder mir ein fertiges Zubehörteil hole. Die Zubehörteile sollen ja kaum Schwierigkeiten machen.
Ich will aber wenn dann beides mit einem Aufwasch machen, evtl sogar die ganze Vorderachse (also Querlenker, Stabi usw.).
Hab aber im Moment wenig Zeit, deswegen schiebe ich das vor mir her....


gruß ingo

Geändert von knipseringo (04.08.2020 um 12:04 Uhr)
knipseringo ist offline  

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Alt 04.08.2020, 12:41      Direktlink zum Beitrag - 73 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von knipseringo Beitrag anzeigen
Ich will aber wenn dann beides mit einem Aufwasch machen, evtl sogar die ganze Vorderachse (also Querlenker, Stabi usw.).
Hab aber im Moment wenig Zeit, deswegen schiebe ich das vor mir her....
Also: ein neuer Hinterachs-Körper hätte in einer VW-Ersatzteil-Abteilung in Österreich Euro 992,- + MWSt. gekostet. Der von mir eingebaute von JP-GROUP 1150000100 hatte mich Euro 121,95 + Versandkosten nach Österreich von 26,95 gekostet. Mehrere Leute hier im Forum hatte dieses Fabrikat gegenüber anderen empfohlen!
In Nord-Deutschland gibt es eine Firma, die alte Vorder- und Hinterachs-Körper sandstrahlt und neu lackiert verkauft (hatte ich auch überlegt zu kaufen ...)
siehe:
http://www.golf4.de/jetzt-nehme-ich-...ml#post3334877

Aber ich würde Dir empfehlen einen neu gefertigten auch von JP-GROUP zu kaufen!
https://www.jpgroup.de/
JP-GROUP Teile-Nr.: 1140000300, genannt: "Rahmenkopf",
für 1J0 199 313 J ... VW GOLF/JETTA 3,2 2,3 1,4 1,8 2,8 1,6 1,9D 2,0
von 08/97 bis 09/05
zu finden im "JP-GROUP Katalog für VAG" auf den Seiten 1503 und 1504
siehe z.B.: https://www.pkwteile.at/jp-group/8049565

Neue Querlenker und Spurstangen wird empfohlen von der Firma LEMFÖRDER zu nehmen! Querlenker kann man von LEMFÖRDER auch samt verstärkten Gummi-Metall-Lagern kaufen!

Geändert von Flying (04.08.2020 um 14:47 Uhr)
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Alt 04.08.2020, 12:52      Direktlink zum Beitrag - 74 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von *Wolfgang* Beitrag anzeigen
Der Materialstärke ist ja nun nicht gerade wie bei Dünnblech...
Naja, die Materialstärke ist doch gering. Wenn man mal den Lack wegnimmt, und die unvermeidliche erste Rostschicht, unter dem abgeplatzten Lack, was bleibt denn dann. Und wer weiß, wie viele Wochen am Stück im Herbst/Winter/Frühling so 'ne Achse niemals richtig trocknet.
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Flying (05.08.2020)
Alt 04.08.2020, 21:46      Direktlink zum Beitrag - 75 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat:
Zitat von Omega Beitrag anzeigen
Naja, die Materialstärke ist doch gering. Wenn man mal den Lack wegnimmt, und die unvermeidliche erste Rostschicht, unter dem abgeplatzten Lack, was bleibt denn dann. Und wer weiß, wie viele Wochen am Stück im Herbst/Winter/Frühling so 'ne Achse niemals richtig trocknet.
Nun ja, andere VA-Körper sind auch nicht dicker was das Material angeht. Hatte ich aber bisher noch nie daß sowas durchgerostet ist. Na, egal, jetzt isser ja getauscht (hab den von JP genommen, es gab was billigeres, aber ich konnte mir nicht vorstellen daß dieser für so wenig Geld was taugen kann) Zudem mag ich das Auto eigentlich, ich schraube wirklich gerne daran. Da solls am letzten Euro jetzt nicht scheitern.

Zum Thema Hinterachse: da wurden die Gummilager beanstandet, auch Rost wird (langsam) ein Thema, daher hier die Frage: würdet Ihr lieber die Gummilager einzeln tauschen oder lieber gleich den ganzen HA-Körper? ich glaube beim oben benannten Preis von irgendwas um die 130,-- sollte man das kpl. machen, oder? Falls ja - was tausche ich gleich mit? Die Abschirmbleche für die Bremse fallen mir spontan ein, aber sonst?
*Wolfgang* ist offline  

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Alt 05.08.2020, 12:27      Direktlink zum Beitrag - 76 Zum Anfang der Seite springen
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Ich habe alle Teile unten am GOLF, die NUR schwarz lackiert sind, möglichst mit einer kleinen Flex abgeschliffen, wo man schlecht dazu kommt eine Stahldraht-Topfbürste eingespannt und mit zähplastisch bleibender Rostschutz-Grundierung bepinselt -> Vorderachs- und Hinterachs-Körper um die 0,5 mm dick!

Solange der Hinterachs-Körper NICHT durchgerostet ist, würde ich ihn nicht erneuern ...
Wenn dann:
a) Nimm NUR Bremsscheiben-Schutzbleche, die verzinkt und lackiert sind (z.B.: von VAICO)!
b) Erneuere auch den ca. letzten Meter der Bremsschläuche mit dem Fex-Schlauch zu den Bremsen; VW-Teile-Nummern links 1J0 611 763 K und rechts 1J0 611 764 K (von ATE oder MEYLE; je um die Euro 25,-) und auch noch die kurzen flexiblen Einzel-Schlauchstücke, in Nähe der Gummi-/Metall-Lager; VW Teile-Nummer 6Q0 611 775 B .
c) Nach dem Abmontieren eines Radlagersatzes (Scheibe mit den Radschrauben-Gewinde-Löchern + ABS-Sensorring + Radlager) muss jedes mal das Radlager erneuert werden !!! Wenn diese 3 Teile neu kommen sollen, nimm diese 3 (zusammengebaut) von Fa. SKF (um die Euro 43,- je Stück)!
-> Das VW Montage-Spezialwerkzeug 3420 für das Aufziehen des Radlagersatzes um 15 mm früher, als mit einer flachen selbstsichernden Original-Mutter, bekommt man auch in VW-Ersatzteil-Abteilungen unter V03 839 306 ES ... "Montagewerkzeug" um etwa Euro 32,- . Achtung wenn beim Einziehen mit dieser Spezialmutter der Radlagersatz fest sitzt, die Spezialmutter sich nicht mehr weiter drehen lässt -> NICHT anknallen, das Gewinde auf der Radnabe ist zu Ende; dann muss man die Spezialmutter abschrauben und mit der originalen flachen selbstsichernden Achsmutter das Radlager das letzte Stück einziehen!
Achtung:
Nach dem Abziehen eines Radlagersatzes, bleibt ein Teil des Radlagers auf dem Achszapfen zurück! Für dieses abzuziehen benötigt man einen teuren Spezial-Abzieher! -> Ich habe deshalb alle Teile neu gemacht (ein neuer Achszaspfen kostet um die Euro 15,- ; Fabrikat: SKF oder MEYLE).
d) Neue Raddrehzahl-Sensoren können "no name" sein ... (von BOSCH oder MEYLE kosten diese um die Euro 20,- je Stück, no name um die 5,- .)
e) Neue originale Schrauben habe ich im AHW-Shop.de gekauft.

Geändert von Flying (05.08.2020 um 18:47 Uhr)
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@Flying: Danke für Deine ausführliche Hilfestellung! Ich schau mir die Hinterachse beim nächsten mal nochmals genau an und entscheide dann was ich mache. Die Bremsschläuche sowie die Ankerbleche hätte ich eh mit erneuert, an die RaLa`s und die ABS Sensoren hätte ich jetzt aber nicht sofort gedacht.

Hast du denn schon mal die Achsgummis der HA erneuert (an den Aufhängungspunkten)? Diese hat der TÜV als Hinweis vermerkt. Nicht akut, eine Erneuerung würde aber sinn machen meinte er.
*Wolfgang* ist offline  

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Alt 05.08.2020, 23:43      Direktlink zum Beitrag - 78 Zum Anfang der Seite springen
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Ich habe schon 2x an einem GOLF 4 Limousine die Gummi-/Metall-Lager der Hinterachse gewechselt, OHNE den Hinterachs-Körper auszubauen. (Beim dritten mal vor kurzem in ausgebautem Zustand in unserem Wohnzimmer in einem neuen Hinterachskörper diese eingebaut ...)

ACHTUNG:
zu A): Beim Arbeiten auf einer Hebebühne oder GOLF 4-fach auch Unterstellböcke gestellt, muss man den Arm vom Hinterachskörper, mit dem zu erneuernden Lager, mühsam herunterspannen mit Zwischenlage von z.B. Holz-Pfosten und benötigt einen langen Hebelarm zum Herunterdrücken.
zu B): Wenn man jeweils nur an einer Seite vorne und hinten einen Dreibein-Unterstellbock für diese Arbeit untergestellt, spannt der losgeschraubte Arm vom Hinterachskörper (mit dem zu erneuernden Lager) nach UNTEN; man muss nur, vor dem Herausziehen der langen Schraube durch das Lager, einen Rangier-Wagenheber unterstellen und den Arm am vorderen Ende LANGSAM herunter lassen, damit kein Schaden an der Bremsleitung auftritt (der obere Fixierpunkt von diesem Bremsschlauch muss vorher gelost werden) !!!

A) Beim ersten mal auf einer Hebebühne:
mit untergeschobener 2m langer Holzbohle das abgeschraubte Lagerkäfig-Rohr am vorderen Ende des Längslenkers heruntergespannt und mit dazwischengezwickten Holzstücken fixiert. Das ganze habe ich dann mit Schraubzwingen fixiert.

B) beim zweiten mal folgendermaßen:
1.) Golf 4 auf einer Seite vorne und hinten auf Dreibein-Unterstellböcke gestellt (48cm hoch), aufgesetzt auf dem nach unten stehenden Blechfalz der serienmäßigen Wagenheber-Anlenkpunkte (Ich habe einen Rangier-Wagenheber, der etwas über 50cm hoch anheben kann).
2.) hochgehobenes Hinterrad abnehmen und am besten auch den ganzen Kunststoff-Innenkotflügel-Schutz oder diesen nur vorne abschrauben und mit einem im untersen Schraubenloch eingesteckten Schaubenzieher vom Blech wegspannen, damit man zum äußeren Schraubenkopf der langen zentralen Schraube vom Gummi-/Metall-Lager gut Zugriff hat.
3.) Die drei Befestigungspunkte des Handbremsseiles lösen (2x Rundeisendraht-Halterungen und ein Blech-Käfig).
4.) An der Bremsleitung am kurzen Bremsschlauch (in Nähe des Gummimetall-Lagers) an der rechten Seite: das obere Halteblech abschrauben/lösen und an der linken Seite: das U-förmige Halteblech herausziehen, damit auf beiden Seiten dieser Punkt mit der fixen Bremsleitung etwa 10cm herunter kommen kann, wenn der Längslenker mit dem Lager-Rohr - in dem das Gummi-/Metall-Lager sitzt - herunter schwenkt. An beiden Seiten läuft dort die steife Bremsleitung weiter nach oben und oberhalb vom Sprit-Tank dann nach vorne; die beiden angegebenen Punkte abgeschraubt, ist die steife Bremsleizung sehr beweglich.
5.) An der hochgehobenen Seite von der langen Schraube, die das Gummi-/Metall-Lager führt, die selbstsichernde Mutter abschrauben und dann die lange Schraube nach außen herausschrauben/herausziehen. Dabei den Längslenker mit dem Wagenheber unterstützen - knapp neben dem Lager-Rohr in dem das Gummimetalllager sitzt, denn wenn man mühsam die lange Schraube das letzte Stück herausdreht, schnalzt der Lagerrohr-Käfig mit dem Gummimetall-Lager etwa 15cm herunter und der kurze Bremsschlauch könnte beschädigt werden !!! Wenn Dein Rangierwagenheber sich NICHT feinjustiert absenken lässt, oder auch zur zusätzlichen Sicherheit damit der kurze flexieble Bremsschlauch nicht beschädigt wird, benutze einen dritten Unterstellbock unter dem Hinterachs-Tragrahmen und lass bei diesem immer nur eine geringe Höhe frei zum Absenken mit zusätzlichem Unterlegen von Holzstücken.
6.) Längslenker mit dem Lagerrohr-Käfig LANGSAM mit dem Wagenheber absenken, greife dabei mit einer Hand immer zur Bremsleitung um sicherzustellen, dass der gelöste Punkt mit dem Absenken auch locker nach unten herunterkommt !!! In unterster Position etwas mit dem Wagenheber unterstützen - wenige cm hochheben - ansonsten wackelt dieser Teil des Hinterachsträgers beim Arbeiten unangenehm auf und ab.
7.)
a) Gummi-/Metall-Lager mit Kunststoff-Überzug außen:
Ich habe mit einem scharfgeschliffenen 8,5mm HSS Bohrer den Gummi vom alten Gummi-/Metall-Lager an zig Stellen durchbohrt und so den Druck durch den Gummi nach außen weitgehend weggenommen. Mit zwei Hammerschlägen mit einem "Fäustl" (ein Kilo Hammer zum Stemmen in Wänden) rutschte dann der äußere Kunststoff-Überzug vom Gummi-/Metall-Lager heraus. Wenn die äußere Hülse doch festgerostet ist: den Mittelteil ganz heraus-bohren/mit einem Holzstemmeisen den Gummi durchtrennen/herausschlagen. Nun wie unter Punkt „b)“ beschrieben ohne ansägen, einen schmalen scharfen Stahl-Meissel oder ein Holzstemmeisen zwischen dem festsitzenden Kunststoff-Ring und dem äußeren Lagerkäfig-Rohr mit einem Hammer hineinschlagen -> die Kunststoff-Hülse bricht und wölbt sich nach innen und nach einigen weiteren Hammerschlägen, auf einem zwischengehaltenem Holz-Stück oder ähnlichem, gleitet die alte Hülse doch heraus.
b) Gummi-/Metall-Lager mit Blech-Überzug außen:
So ein Teil war bei meinem ersten Gummi-/Metall-Lager-Wechsel verbaut. Der alte Innenteil mit Gummi ist bei einem kaputtem Lager zumeist bereits lose - ansonsten mit neuem scharfen HSS-Bohrer 8 oder 8,5mm rundum den Gummi durchbohren und den Innenteil herausschlagen - üblicherweise bleibt die Metall-Hülse zurück (etwas festgerostet …). Eine 30cm lange Bogensäge für Metall verwenden: das Sägeblatt lose machen, innen durch das Lager-Käfig-Rohr durchfädeln und um 180° gedreht, gegenüber der üblichen Einbau-/Einspann-Lage der Bogensäge, das Sägeblatt spannen. Nun die innere Blechhülse an einer Stelle (optimal natürlich nach unten) ansägen - nicht ganz durch !!! Einen dünnen, schmalen und geschärften Stahl-Meissel (zur Not ein schmales Holz-Stemmeisen) zwischen dem angesägten Blechring und dem äußeren Lagerkäfig-Rohr mit einem Hammer hineinschlagen und zwar genau an der angesägten Stelle -> der innere dünne Blechring wölbt sich an der angesägten Stelle nach innen - hier dann Rostlöser einsprühen - und rutscht dann auch leicht unter weiteren Hammerschlägen aus dem Lagerkäfig-Rohr heraus.
8.) Achtung: ein der Serie entsprechendes Gummi-/Metall-Lager hat (üblicherweise fast nach unten zu) eine davonstehende Nase/Wulst - diese Stelle soll an einer ganz bestimmten Stelle im äußeren Lagerkäfig-Rohr zu liegen kommen (am gegenüber liegenden alten Lager kann man nachsehen ...).
Mit Gummi-/Metall-Lager-Einziehwerkzeug für 72mm für GOLF 4 (bei AMAZON ab etwa Euro 12,- bis 20,- zu kaufen) ein neues Lager einziehen. Günstig dafür das Montage-Gleitöl von VW (G 294 421 A1, 100ml) - dieses greift keinen Gummi an. Achtung: unter Umständen muss man bei diesem Einziehwerkzeug einige Karosserie-Beilagscheiben beilegen, ansonsten geht das Lager nicht ganz hinein (Ein Mitstreiter hier im Forum hat deshalb das nicht über die ganze Länge durchlaufende Gewinde des inneren Bolzens abgedreht/zerstört. -> Ich habe deshalb gleich für meinen Montagesatz mir eine Stahl-Gewindestange besorg und ein passendes Stück davon abgefext ...).
9.) Neues Gummi-/Metall-Lager an den beiden Enden fetten, damit es in das U-förmige Gabel-Blech (an der Karosserie-Bodenplatte angeschraubt) leicht hineingleitet. Das Lagerkäfigrohr mit neu eingezogenem Gummi-/Metall-Lager mit dem Rangierwagenheber hochheben, bis eine neue lange Schraube durchgesteckt und vorsichtig eingeschlagen werden kann. Neue Selbstsicherne Mutter aufschrauben und erst mal nur lose aufschrauben.
10.) Handbremsseil wie vorher vorhanden wieder an den drei Stellen befestigen und rechts: die abgeschraubte Blechhalterung / links: U-förmiges Blech („Schlauchhalter“ Teile-Nr. 191 611 715) - die Bremsleitung wieder fixieren.
11) Innenkotflügel und Hinterrad wieder montieren und den Golf auf seine Räder stellen. Radschrauben mit 120 kN festziehen.
-> und die zweite Seite in Angriff nehmen.
12) Wenn der GOLF am Boden steht erst die neue selbstsichernde Mutter der durchgesteckten langen neuen Schraube mit 80 Nm an beiden Seiten festziehen !!!

Geändert von Flying (05.08.2020 um 23:58 Uhr)
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*Wolfgang* (06.08.2020), Basic (06.08.2020), Merill (06.08.2020), ron3son (19.12.2020)
Alt 06.08.2020, 20:32      Direktlink zum Beitrag - 79 Zum Anfang der Seite springen
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Dank Dir! Besser als jedes Werkstatthandbuch! Das Werkzeug besorg ich mir. Dass man auf die Position des Gummilagers in seinem Metallkäfig achten muß wusste ich, Aber es freut mich zu hören, daß es zu wechseln geht ohne die HA auszubauen.

Ich muß jetzt nur mal schauen, ich wollte die Teile schon bestellen, es gab aber zwei unterschiedliche Durchmesser (ich glaube 69 und 72mm), das ist vermutlich daß was Du oben beschrieben fast mit Metall- bzw. Kunststoffhülse.
*Wolfgang* ist offline  

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Alt 06.08.2020, 20:39      Direktlink zum Beitrag - 80 Zum Anfang der Seite springen
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Zitat von *Wolfgang* Beitrag anzeigen
Ich muß jetzt nur mal schauen, ich wollte die Teile schon bestellen, es gab aber zwei unterschiedliche Durchmesser (ich glaube 69 und 72mm), das ist vermutlich daß was Du oben beschrieben fast mit Metall- bzw. Kunststoffhülse.
Ein Gummimetall-Lager für die Hinterachse mit 69 mm ist ein alter Ersatzteil, üblich gewesen bis Modelljahr 2000 und hat eine Außenhülle aus Blech!
Die neueren Gummi-Metall-Lager haben eine Kunststoff-Hülle und haben 72 mm Außendurchmesser, der beim Einbau auf 96 mm zusammengepresst wird !!! Sehr hilfreich beim Einziehen ist das Spezial-ÖL von VW; dieses greift den Gummi NICHT an !!!

-> Ich empfehle Dir verstärkte Gummi-Metall-Lager von Lemförder zu kaufen !!!



Geändert von Flying (06.08.2020 um 20:43 Uhr)
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